Stress uff de Stroosse

Von wegen Entschleunigung. Wenn es von A nach B gehen soll, kann es eigentlich kaum je schnell genug gehen. Doch in Analogie zu Murphy’s Law vertrete ich die These: «Egal für welches Verkehrsmittel Du Dich entscheidest, es ist immer das falsche.»

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Laut, lauter, Mastering

Auch wenn es bei Herrn Iselin in erster Linie nur ums Endergebnis geht, also um Musik UND Text, habe ich mir ausnahmsweise ein professionelles Mastering geleistet. Für alle Non-Audio-Nerds: Mastering macht den Song a) laut (weil nach weit verbreiteter Meinung lauter auch besser sei) und b) optimiert die Musik für alle möglichen Hörsituationen. Kopfhörer, kleine Lautsprecher, grosse Lautsprecher, usw.
Die 49$ für das Mastering von «Stress uff de Stroosse» waren ein Schnäppchen. Eine Promoaktion zum halben Preis. Ich weiss nicht, ob ich mir das wirklich einen Hunderter hätte kosten lassen. Egal, das Resultat hat mich ziemlich umgehauen. Bin gespannt, ob da draussen auch jemand einen Unterschied hört. Ich hätte es nicht so gut hinbekommen. Aber ich verdien‘ ja auch nicht meinen Lebensunterhalt damit…

Jetzt müsste nur endlich das Cover fertig werden

Volume

Neues Jahr, neue Songs und was tun, bis es soweit ist…

Nein, ich kann die Zukunft nicht vorhersagen. Aber ich weiss, was Herr Iselin in der Pipeline hat. Ich weiss noch nicht, in welcher Reihenfolge die Werke das Licht der der Welt erblicken sollen. Bis diese wichtigen Fragen beantwortet sind, empfehle ich Euch einen Besuch bei Speisi Frederick. Songs auf Baseldeutsch (mit ein paar Ausnahmen) über Dinge die die (Nordwest-) Schweiz bewegen.

Musig ohni Bass

Es gab sie ja schon früher mal, diese Lärmdiskussion. Und jetzt poppt sie wieder auf. Vielleicht, weil’s Sommer wird und sich wieder vermehrt Leute ans Rheinufer oder andere Openair-«Gelegenheiten». Vielleicht, weil ein paar angesagte Clubs ihre Mietverträge nicht mehr erneuern können und sich deshalb nach neue Lösungen umsehen müssen (genau genau dieser Zwang ist es übrigens, der erst immer wieder Neues und Spannendes entstehen lässt in Sachen Events). Vielleicht aber auch nur, weil wir im Moment grad keine anderen Probleme haben. Stellt Euch mal vor: Musik ohne Bass…. neeeee, oder?!

Eggelhafte Siech

Verpackt in ein scheinbar harmloses Pop-Kleid: Ein Song über Typen (Männer wie Frauen), wie wir sie alle schon angetroffen haben. Diese scheinbar aalglatten Existenzen, die nie einen Fehler zu machen scheinen und unerbittlich auf ihrer eigenen Genialität herumreiten. Man kann es selbst nicht fassen und denkt sich: «aber irgendwo muss sie doch stecken, die Leiche im Keller»…

Git’s e Läbe ohni Streller?

Auf Soundcloud geisterte das Demo schon wenige Stunden nach der Rücktrittserklärung herum. In erster Linie ging’s darum schnell zu sein. Wie beim Schnitzelbank, manchmal muss man auf aktuelle Ereignisse sofort reagieren. Aber ein Demo ist ein Demo und bleibt ein Demo. Und wer sich um den Basler Fussball derart verdient macht, wie Marco Streller, der hat mehr verdient als ein Demo. Voilà. Bleibt nur noch die Frage, wie mir in der neuen Version der Country-Anstrich reingerutscht ist. Vielleicht liegt’s an Aesch.

Kumm mir fahre nonemol ans Meer


Im Herbst noch einmal in die Ferien zu fahren, ist ein Privileg. Aber mehr also die üblichen-Herbstferien-Macher im Oktober beneide ich jene, die so gegen Ende Jahr noch einmal Fotos von irgendwelchen sonnigen Plätzen auf der Welt posten, wenn bei uns schon alle am Frieren sind. Auchhabenwill!

E Schluuchboot für in d Stadt

Ich weiss, die unverbesserlichen Optimisten unter uns (zu denen ich auch mich zähle) hoffen noch immer auf einen schönen September. Aber seien wir mal ehrlich: der Sommer 2014 ist futsch. Es gab nicht wirklich ein Floss, für das Chill am Rhy ist die wortwörtliche Übersetzung Programm (engl. «chill» heisst Kälte oder Frost, merci au) und die Tage werden wieder kürzer. Es ist ein Skandal, eine Frechheit, undsoweiterundsoweiter. Aber was will man machen. Sich am Wetter zu rächen ist irgendwie schwierig. Also dann Petrus: Eat this! Vielleicht hörst Du ja Musik (das Wetter lädt ja ein dazu).

(Ohni si bisch nur e) Halbkanton

Manchmal denke ich: Da sitzen zwei Ex-Eheleute, die sich irgendwann nach einem hässlichen Scheidungskrieg überlegen, sich doch wieder zusammen zu raufen. Und dann kommen ihnen so allerhand Altlasten und Prinzipien in die Quere. 

Zwei Jahre ist es jetzt her seit der Lancierung der Fusions-Idee. Und mittlerweile kommt Herr Iselin zum Schluss: Es wäre besser, wir hätten nicht so lange darüber geredet, sondern lieber gleich abgestimmt (nicht über die Fusion notabene, sondern nur über die Frag, ob man überhaupt an diesem Thema herumstudieren soll). Denn schon nur das Drüber-Reden hat das Klima in manchen Kreisen schon tüchtig aufgeheizt. Einfach auf den Text hören, das erklärt’s.