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Abserviert

Irgendwann im Jahr 2011 wurde der BVbär – das damalige Maskottchen der BVB – still und heimlich abgeschafft. War wohl einfach nicht mehr zeitgemäss. Der neue BVB-Direktor sagte damals, die Basler Verkehrsbetriebe wollen «nicht nur Championsleague spielen, wie der FCB, sondern diese auch gewinnen». Wie diese Geschichte zu Ende ging, wissen wir in der Zwischenzeit. Interessanterweise ist dieser Song schon einige Monate zuvor entstanden, weil ich mir – pathetisch gesagt – den BVBär irgendwie zurückwünschte. Jetzt ist auch klar, warum.

Ode an die 36

Jeder, der in oder um Basel wohnt, hat zur BVB sein ganz persönliches Verhältnis; und je nach genauem Wohnort natürlich auch seine Stamm- oder Hauslinie. In meinem Fall war das in jungen Jahren die 14, später dann die 16.
Den Bus empfand ich gegenüber dem Tram immer als zweitklassig. War ja irgendwie klar: Er fährt nicht (wie) auf Schienen und muss sich die Strasse mit dem motorisierten Individualverkehr teilen.
Eines Tages rückte mir allerdings die Linienführung der 36 ins Bewusstsein (es gibt ja Momente im Leben, da hat man Zeit, sich mit so etwas zu befassen). Da wurde mir schlagartig der Kultstatus dieser Linie klar: Sie fährt nämlich nicht quer durch, sondern quasi einmal rund um Basel und verbindet mehrere Highlights dieser Stadt miteinander: Zolli (wenn auch nur der Hintereingang), Joggeli, Tinguely Museum, Lange Erlen… So etwas ist ein Song Wert.