Am Rhyywääg

Kleinbasel oder Grossbasel, Schwarz oder Weiss, Romeo oder Julia, Nerd oder Cheerleader? Das sind die wirklich wichtigen Fragen. In «Am Rhyywääg» treffen sich diese Gegensätze. Ähnlichkeiten mit bestehenden Songs sind voll beabsichtigt. Ist seit dem Original ja auch erst schlappe 17 Jahre her.

Sii kunnt uss em Daig, wohnt an dr Rittergass.
D Frisuur und au s Klaid zaige si het wirgglig Klass
Oh – was fir e Frau. Vischer mit Veegeli-Vau.
Aber sii waiss nit mol, wär i-bi.
Und sii interessiert sich nit für mii.

(…)

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¡Delgado Delgado!

Sie gehen ja alle irgendwann. So wie Delgado vor zwei Wochen. Was übrig bleibt, sind die Erinnerungen. Nicht bei jedem Spieler könnte ich sofort etwas aus dem Hut zaubern. Bei Delgado schon: Es sind für mich jene beiden Tore gegen Valencia (Europa League 2014), im Heimspiel erzielt hat. In einem mehr oder weniger leeren Stadion (a.k.a. Geisterspiel).

Hier ein kleiner Versuch, das Phänomen Delgado musikalisch zu beschreiben. Es ist etwas pathetisch geworden. Liegt wahrscheinlich am Lateinamerika-Bonus. Aber was soll’s. Es hat sich schon nur wegen des umgekehrten Ausrufezeichens gelohnt.

 

Und hier spielt die Musik:

E Summer voller Musig

Etwas Druck schadet nie, es erhöht die Performance. Das funktioniert sogar dann, wenn

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man sich den Druck selber macht. Und weil es in der ersten Hälfte von 2017 musikalisch eher ruhig war in der Iselin-Küche, soll es in der zweiten Jahreshälfte rund gehen. Deshalb folgt in den nächsten Monaten der «Summer voller Musig». Jeden Monat wird es einen neuen Song geben. Und der Sommer soll möglichst lang werden (siehe Bild).

Alles eine Frage der Messlatte

Auch Siege in der Europa League vermochten uns früher begeistern, als der FCB Mannschaften wie Sporting Lissabon, Zenit St. Petersburg, Tottenham, etc. mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit bezwang. In dieser Zeit entstanden «Dr Wäg uff Amsterdam» und «Favoriteschregg», letzter blieb aber immer ein bisschen im Entwicklungsstadium stecken. Trotzdem ist’s eine kleine Erinnerung an diese gloriose Zeit.
EDIT: Da es sich nur um ein Demo handelt, ist der Track wieder auf „privat“ geschaltet. Wer ihn hören möchte, wende sich direkt an herr.iselin (at) gmail.com

Alternativi Fakte

So viele Steilpässe allein im ersten Monat hat man da ennet dem grossen Teich geliefert, so etwas kann man einfach nicht ungenutzt verstreichen lassen. «Alternativi Fakte» ist der Soundtrack zur Freakshow, die wir uns da tagtäglich zu Gemüte führen müssen.

Vorab-Single (1): In dr Rio Bar

Früher (nein, früher war nicht alles besser, bloss anders) pflegten Künstler ja vor dem eigentlichen Albumrelease eine oder mehrere Singles zu veröffentlichen, um das Album möglichst schmackhaft zu machen. Auch wenn das tempi passati sind – heute gehen ja ganze Alben online, vom einen Tag auf den anderen, ohne Vorankündigung und Werbung, David Bowie hatte das zum Beispiel vorgemacht – so halten wir diese Tradition trotzdem hoch. «In dr Rio Bar» erklärt sich eigentlich von selbst.

Und so heisst das erste Album: «Gäll, du kennsch mi nit»

Ein Blick auf das, was Herr Iselin in den letzten Monaten alles musikalisch verarbeitet hat, lässt nur einen logischen Schluss zu: Es ist Zeit für ein Album. Und genau so eines ist in Produktion. 13 Songs werden es sein. Rund um Basel, den Rhein, den FC Basel, Drämmli und Bus, undsoweiter. Und drei Songs hat die Welt bis jetzt noch nicht gehört.
Damit gehen Herr Iselin und Crew auch zum ersten Mal auf Musikdienste wie Spotify oder Apple Music. Soundcloud ist zwar schön und gut (und Herr Iselin wird Soundcloud selbstverständlich weiter bewirtschaften), aber es bleibt eine Ecke für Nerds, Spezialisten und Afficionados, darum gibt’s einen kleinen Schritt in Richtung kommerz.

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Und das ist die Trackliste:
1. In dr Rio Bar
2. Dr 36er Bus
3. Halbkanton
4. Die letschti Diva
5. E Schluuchboot für in d Stadt
6. Abserviert
7. Eggelhafte Siech
8. Y bi so Frei
9. Musig ohni Bass
10. Brazil (e bitzli heili Wält)
11. Dr Wäg uff Amschterdam
12. Nonemol ans Meer
13. Still am Rhyy

Der Blick auf die Tracklist zeigt: Herr Iselins Überflieger «Git’s e Lääbe ohni Streller» ist nicht drauf. Zwei Gründe gibt’s dafür. 1. Ich würde mir einen Copyright Issue aufhalsen. Er mag zwar nur theoretischer Natur sein, trotzdem verzichte ich gerne darauf. Und 2. Gibt es Dinge, die einer eingefleischten Community (a.k.a. FCB Fans) vorbehalten bleiben sollen. Auf «Gäll, du kennsch mi nit» sind genügend andere Songs drauf, die auch aus rotblauer Perspektive Spass machen.